Zuchtstätte

Als Smilla bei uns einzog, war es nur schwer vorstellbar einmal mit ihr zu züchten. Unsere damalige berufliche Lebenssituation hätte dafür keine Möglichkeit gelassen. Dennoch besuchten wir mit Smilla Ausstellungen. Sie wurde nahezu immer mit einem Vorzüglich bewertet.

Seit Sommer 2007 arbeitet Andreas von zuhause aus. Dies ermöglichte uns über eine Zuchtzulassung von Smilla nachzudenken und wir unternahmen die nötigen Schritte.

Oberstes Ziel unserer Zucht ist es gesunde, und dem Rassestandard entsprechende Picards zu züchten und somit einen kleinen Beitrag zum Erhalt dieser wunderbaren Rasse beizutragen.
Wir möchten wesenfeste Familienhunde züchten,
daher achten wir bei der Auswahl des Deckrüden sehr auf dessen Charakter. Vor der Deckung lernen wir den Rüden in seiner häuslichen Umgebung kennen.

Bei der geringen Population ist es ebenso wichtig, den Inzuchtkoeffizienten und Ahnenverlustkoeffizienten möglichst niedrig zu halten. (Der Inzuchtkoeffizient errechtet sich aus der Anzahl und dem Abstand der gemeinsamen Ahnen, meist wird in der 5.Generation gerechnet. Bei dem Ahnenverlustkoeffizienten errechnet man die gemeinsamen Ahnen. Je höher die Prozentzahl desto weniger gemeinsame Ahnen sind vorhanden. Auch hier wird meist in der 5. Generation gerechnet.)

Wir züchten im CFH (Club für französische Hirtenhunde)
Grundlage der Zucht ist die Zuchtordnung des CFH.
Diese untersteht, als Mitgliedsverein des VDH's,der Zuchtordnung des VDH'S.
Somit sind alle Züchter des CFH auch Züchter im VDH
Darüber hinaus ist es für uns sehr wichtig, unserer Hündin zwischen
den Würfen genügend Zeit zur physischen und psychischen Regeneration zu geben.
Deshalb werden wir unsere Hündin nur jedes zweite Jahr belegen.
 
Smilla wurde auf HD geröntgt und mit "B" ausgewertet
Die Augen wurden untersucht und sie ist frei von PRA.
Den Verhaltenstest des CFH hat sie am 20.09.2008 bestanden
Seit dem 21.10.2008 ist sie zur Zucht zugelassen.

Am 27.06.2009 erblickte unser A- Wurf das Licht der Welt.

Am 18.06.2012 folgte der B- Wurf.

 

Einen weiteren Wurf mit Smilla planen wir nicht.

Die Zukunft wird zeigen ob Blanka sich zur Zuchthündin eignen wird.

 





 

 

Die Welpen werden in unserem Esszimmer geboren.

Ab der 4.Woche steht  den Welpen tagsüber auch ein Welpenhaus,
mit direkten Zugang zum Abenteuerspielplatz zur Verfügung.
Dort finden sie verschiedenste Untergründe wie Sand, Gras, Kies,
Planen etc. Ein Planschbecken, Tunnel, Bällchenbad, Holzstapel und allerlei unterschiedlichste "Geräuschemacher" werden nicht fehlen.



Unsere grauen "Kampfschmusekatzen" haben uns beim A-Wurf im Stich gelassen.
Auch beim B- Wurf machten sie einen weiten Bogen um den Welpenauslauf.
Hühner und Alpakas in Sichtweite sollen für eine Sozialisation mit anderen Wesen sorgen.




Die Sozialisation mit Menschen hat bei uns einen sehr großen Stellenwert. Durch unseren

"3 Generationenhaushalt" während der Welpenaufzucht, sind die Welpen ständig von Menschen umgeben.

Besucher, besonders natürlich unsere Welpenerwerber, sind in dieser Zeit immer herzlich willkommen. Unsere Nachbarskinder und Kinder von Interessenten, Freunden und Familie sind gern gesehene Gäste.

Beim B-Wurf halfen auch die Kinder aus dem Kinderdorf, in dem Doris arbeitet, bei der Sozialisation der Welpen.


Auch die große weite Welt versuchen wir mit unseren Welpen zu erkunden. Wir werden mit ihnen das Autofahren üben und kleine Spaziergänge unternehmen.
Dabei werden die sie die Pferde unserer Nachbarn zu sehen bekommen.

Unsere Freunde bringen ihre Hunde mit, damit die Welpen auch mit anderen Hunden in Kontakt kommen.

 

Nach der Abgabe der Welpen wünschen wir es im Kontakt mit den neuen Besitzern zu bleiben.

Gerne stehen wir immer hilfreich zur Seite und freuen uns, wenn wir Anteil an der Entwicklung der Welpen haben dürfen.